Als Meister der Bezirksklasse Ost beenden die HSG-Herren die Saison 2025/26 und steigen in die Bezirksliga auf. Nach einer durchwachsenen Vorsaison hatte man personell endlich mal Glück: der Kader
blieb nicht nur beisammen, sondern wurde sogar noch verstärkt: Ben Wittmann kehrte nach zwei Jahren Pause zurück und nahm gleich wieder eine wichtige Rolle im Rückraum ein. Dazu fanden die
Bezirksliga-erfahrenen Adam Milý und Vilem Rendl den Weg in den Bayerwald und erwiesen sich spielerisch wie menschlich als Glücksgriffe. Unter der Saison kam mit Markus Prestel ein weiterer alter
Bekannter zurück und unterstützte das Team in einigen Spielen. Somit hatte man einen starken Kader beisammen, es war aber nicht klar, wie die einzelnen Spielertypen harmonieren würden. Der Auftakt
gelang mit zwei hohen Siegen gegen die TG Landshut III und die HSG Straubing, ehe die HSG ersatzgeschwächt in Metten knapp verlor und die Tabellenführung abgeben musste. Zwei weitere Kantersiege beim
TV Altötting II und gegen den TV Passau bestätigten den Eindruck, dass man in dieser Saison bis zum Ende oben mitspielen könnte. Nach einem weiteren Sieg in Passau verlor Bayerald das erste Spiel des
neuen Jahres in Landshut, bekam die zwei Punkte allerdings aufgrund eines Formfehlers zugesprochen. Es folgte ein Arbeitssieg in Straubing, ehe alles angerichtet war für das entscheidende Spiel gegen
die SSG Metten II. Und tatsächlich schaffte man es, vor einer überragenden Kulisse die beste Saisonleistung abzurufen und sich schon vor dem letzten Spieltag die Meisterschaft zu sichern. Das letzte
Spiel gegen Altötting II geriet zum Schaulaufen, doch standesgemäß wurde das Duell Erster gegen Letzter mit einem Sieg abgeschlossen. Rechnet man das nicht gewertete Spiel gegen Landshut mit ein,
hatte die HSG den zweitstärksten Angriff und die stärkste Abwehr der Liga (im Schnitt 34,3 Tore und 27,1 Gegentore). Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem eine große Kaderbreite und eine
konstant gute Torwartleistung. Dinge, auf die man sich auch in schwächeren Spielen stets verlassen konnte und die oft den Unterschied machten.
Somit tritt die HSG nächste Saison in der Bezirksliga an. Eine schwere, aber reizvolle Aufgabe. Unter anderem warten Derbys gegen Metten und Deggendorf. Viele Spieler haben schon ihre Zusage für die
kommende Runde gegeben, so dass man sich wieder auf ein gut aufgestelltes Team freuen kann. Dass noch einiges an Arbeit vor der Bayerwald-Truppe liegt, ist allen Beteiligten klar. Über den Sommer
gilt es nun, bereit für die neuen Aufgaben zu werden.
Eine 15:19 Heimniederlage trotz guter Leistung mussten die Damen gegen den TV Landau hinnehmen. Ersatzgeschwächt empfingen die Damen um Trainer Andi Üblacker den Tabellenzweiten, starteten aber mit 2:1 gut in die Partie, verlor aber etwas die Linie, kassierte in Miunute 15 das 3:6 und kam aber bis zur Pause wieder auf 6:7 heran. In Halbzeit zwei ging Bayerwald aber die Kraft aus und musste sich mit 15:19 geschlagen geben.
Jana Schmid (Tor), Julia Zink, Julia Drexler (9), Katharina Krieg, Lilly Üblacker (3), Anna Drexler (1), Nicole Drexler, Anna-Katharina Dahlke, Gisela Zeitel (2)
obere Reihe: Tom Burghart, Andi Maurer, Tom Kaspar, Feri Faszekas, Tom Graichen, Robin Dietl, Fred Reisinger, Ben Kreuzer, Jonas Ebner, Nico Böttcher, Niklas Hesse,
Marco Wittmann;
untere Reihe: René Jähne, Vilem Rendl, Adam Milý, Manuel Gschwendtner, Ben Wittmann, Luca Fischer; ganz unten Nikola Zoric
Es fehlt: Markus Prestel